Ev. Kindertagesstätte

am Plessefelsen in Wanfried

Wir begrüßen Sie alle sehr herzlich im neuen Kindertagesstättenjahr, das im Zeichen der Vorgaben und Empfehlungen zur Corona-Pandemie steht. Wir freuen uns daher besonders, wieder alle bekannten und neuen Kinder und ihre Eltern in unserer Einrichtung willkommen zu heißen. Die Eingewöhnung ist bald abgeschlossen, alle neuen Kinder befinden sich auf einem guten Weg der Ablösung.

Einige Abläufe (z.B. Bring- und Abholsituation, Elternabende) und Feierlichkeiten werden in diesem Jahr anders verlaufen, als Sie sie bisher von uns kennen und gewohnt sind. Doch wir versuchen, mit Ihnen gemeinsam neue Wege zu gehen und es wieder zu einem gelungenen Jahr für alle werden zu lassen.Für jede Gruppe wird ein kurzer Elternabend im evangelischen Gemeindehaus stattfinden. Den genauen Termin Ihrer Gruppe entnehmen Sie bitte dem nebenstehendem Terminkalender. Pro Kind kann jeweils nur ein Elternteil teilnehmen. Bitte tragen Sie während des Elternabends eine Mund-Nasen-Bedeckung. Vielen Dank. Wir freuen uns auf Sie.

Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung des Gruppenelternabends:

1.Begrüßung

2.Gruppeninterne Informationen

3.Elternbeiratswahl

4.Verschiedenes

Am 22. Juli verabschiedeten wir unsere Schultütenkinder mit ihren Familien auf dem Kita-Außengelände in zwei kleinen Andachten. Wir freuten uns ganz besonders, nun noch einmal gemeinsam auf die Kindergartenzeit zurückblicken zu können.

Den Höhepunkt bildete dabei das selbst komponierte Lied unserer Erzieherin Michaela Munk, die die Vorschulerziehung im letzten Jahr mit den Kindern durchgeführt hatte. In diesem Lied, das sie für „ihre“ Schultütenkinder sang, beschrieb sie die schöne Zeit, die sie gemeinsam verbracht hatten und die Freude, die dabei entstanden war.

Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen seit 6.07.2020

Am Montag, den 6.07.2020, hat unsere Kindertagesstätte den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen aufgenommen.

Wir haben das Glück, dass alle Kinder unserer Kindertagesstätte ihr Modul dann wieder vollständig ausschöpfen können, da es in unserer Einrichtung nur wenige Mitarbeiterinnen gibt, die nach derzeitigem Stand zur Risikogruppe gehören und wir daher unsere reguläre Öffnungszeit von 7:00 – 17:00 Uhr und unsere Gruppenstrukturen beibehalten können.

Die Grundlage unseres neuen Hygienekonzeptes, welches wir bis auf weiteres in unserer Arbeit umsetzen werden, bilden die Empfehlungen des HMSI vom 18. Juni. Darin steht, dass die Hygienepläne jeweils an das Infektionsgeschehen anzupassen sind und mit steigenden Infektionszahlen oder der Entwicklung eines Impfstoffes eine weitere Anpassung der Hygieneempfehlungen einhergehen wird.

Denn durch Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen in Kitas können die Übertragungswahrscheinlichkeit deutlich gesenkt und Infektionsrisiken minimiert werden.

Neuigkeiten aus der Kindertagesstätte

Die Ostertage liegen hinter uns, aber es hat sich für die Kindertagesstätte noch nichts geändert. Auch nach dem 19. April 2020 heißt es für die Kinder der Kindertagesstätte, dass sie ihre Freunde und Erzieherinnen leider sobald nicht wiedersehen.

Dank des Corona-Virus müssen sie auch in der nächsten Zeit den persönlichen Kontakt zueinander meiden, was alle sehr traurig stimmt.  Doch die Erzieherinnen bleiben auch in Zukunft über die wöchentlichen Briefe mit den Kindern und ihren Eltern in Kontakt. Wie aus einzelnen telefonischen Gesprächen mit den Kindern und Eltern zu hören war, freuen sich die Kinder immer wieder, wenn sie freitags einen neuen Brief von der Kindertagesstätte im Briefkasten entdecken.

Aber wenigstens trotzt die Natur dem Corona-Virus, indem sie sich wie in jedem Jahr entfaltet. Der Frühling zeigt sich zwischenzeitlich von seiner besten Seite. Die Kirschbäume blühen, die Sträucher und Bäume schlagen aus und die ersten Frühjahrsblumen blühen in voller Pracht. 

Maler

Während einige Erzieherinnen die Kinder in kleinen Notgruppen betreuen, erfüllen die anderen Kolleginnen spezielle Arbeiten, die nicht dem normalen Alltag einer Erzieherin entsprechen. In dieser Woche haben die Mitarbeiterinnen die Gruppenräume ausgeräumt, das heißt, alle Spielsachen und Möbel wurden in anderen Räumlichkeiten gelagert. Dann hieß es: „Ran an die Pinsel“! , denn viele Wände in den Gruppenräumen benötigten dringend einen frischen Anstrich.

Die Malerutensilien sowie die Wandfarbe stellte uns die Stadt Wanfried zur Verfügung. Gesagt, getan und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Da drei Gruppenräume ziemlich hohe Wände haben, unterstützten uns Arbeiter vom Bauhof Wanfried beim Streichen. Nachdem die Gruppenräume fertig waren, mussten der Krippenflur und der lange Kindergartenflur auch noch gestrichen werden.  

Auf Grund der Corona-Pandemie werden auch in unserer Einrichtung seit dem 16. März 2020 nur noch die Kinder betreut, deren Eltern in systemerhaltenden Berufsgruppen arbeiten, um die Aufrechterhaltung der Infrastruktur  zu gewährleisten. Ausschließlich für diese Kinder wurden kleine Notgruppen eingerichtet.

Diese Regelung stellt uns alle, die Kinder, Eltern und Erzieherinnen vor neue Herausforderungen.

Die Kinder können nicht mehr mit ihren Freunden und Erzieherinnen in der Kindertagesstätte spielen und basteln. Aber auch das Fröhlich sein, Spaßhaben, einfach das gesamte Miteinander, was noch bis vor kurzem ihren Alltag geprägt hat, hinterlässt eine große Lücke in dem derzeitigen Tagesablauf der Kinder.

Die Eltern werden tagtäglich vor neue Herausforderungen gestellt; sie müssen die Kinderbetreuung und ihre Arbeit geregelt bekommen. Besonders schwer ist dabei auch, dass die Kinder nicht von ihren Großeltern betreut werden dürfen, sie keine Freunde einladen können und auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt alle Spielplätze gesperrt sind. Somit beschränkt sich die Betreuung der Kinder auf die häusliche Umgebung und auf die Ideenvielfalt der Eltern. 

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