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Integration

Auszug aus der Präambel: Integration im Werra-Meißner-Kreis – Umsetzung der Rahmenvereinbarung „Integrationsplatz“:

Jedem Kind mit Behinderung soll die Eingliederung in die Gesellschaft ermöglicht werden, um alle Kinder in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und dazu beizutragen, Benachteiligungen zu vermeiden und abzubauen.


Unsere Einrichtung bietet die räumlichen und personellen Voraussetzungen, um Kinder mit Behinderung (körperlich, geistig oder seelisch) und Kinder, die von einer Behinderung bedroht sind oder bei denen Entwicklungsverzögerungen festgestellt wurden, in eine Kindergruppe aufzunehmen und zu integrieren.

Seit 1997 arbeiten wir in unserer Kindertagesstätte integrativ. Dabei trägt uns der Glaube an das christliche Menschenbild, das besagt: Jedes Kind ist von Gott geliebt, unabhängig vom Grad seiner geistigen, seelischen und körperlichen Gesundheit.

Durch gezieltes Beobachten von Seiten der Erzieherinnen, intensive Elterngespräche und eine gute Zusammenarbeit mit Therapeuten und der Frühförder- und Beratungsstelle in Eschwege versuchen wir, die effektivsten Fördermöglichkeiten für diese Kinder gemeinsam zu erarbeiten und festzulegen und sie anschließend in unserer Arbeit mit der Kindergruppe umzusetzen.

Dabei spielen die Bedürfnisse der Integrationskinder für uns eine entscheidende Rolle:
Sie möchten ein Teil der Gemeinschaft sein und an allen Aktionen und Veranstaltungen teilnehmen und teilhaben. Sie haben ein Recht auf Individualität und auf geförderte Entwicklungsschritte. Dabei ist jedoch eine bewusste Achtsamkeit von Seiten der Erzieherinnen notwendig.

Aus unserer langjährigen Erfahrung mit Integrationskindern haben sich folgende Ziele für unsere Arbeit entwickelt:

Es ist uns wichtig,

  • dass sich die Kinder in ihrer Ganzheit angenommen fühlen,
  • dass sich die Kinder positiv erleben (mit ihrem Handicap),
  • sie in ihrer Persönlichkeit anzuerkennen,
  • die Fähigkeiten der Kinder zu erkennen und zu stärken,
  • ihnen genügend Zeit zu bieten, ihnen Orientierungshilfen zu geben,
  • klare Strukturen und Regeln zu vermitteln, damit die Kinder den Tag besser meistern können,
  • ihnen Unterstützung bei der Bewältigung der Auswirkungen ihrer Behinderung   (z.B. eingeschränkte Bewegungsfähigkeit ) zu bieten,
  • Vorurteile abzubauen,
  • voneinander zu lernen,
  • Rücksichtnahme zu üben,
  • soziale Kompetenz zu erlernen (durch Nachahmung anderer) und
  • eine gleichberechtigte Partnerschaft der Kinder zu fördern.

Durch diese Form der pädagogischen Arbeit in der Kindergruppe erfahren die Einzelinte-grationskinder, sich positiv und als vollwertige Mitglieder der Gemeinschaft zu erleben. Sie dürfen Fehler machen und werden in ihrer Selb-ständigkeit gefördert, so dass das Selbstwertge-fühl der Kinder gestärkt wird: Ich bin jemand, ich werde angenommen, ich kann etwas. Auf diese Weise sind auch soziale Kontakte besser möglich und Freundschaften entstehen.

Die weiteren Kinder der Gruppe lernen durch das Zusammenleben mit In-tegrationskindern sen-sibler für die Bedürfnisse anderer Menschen zu werden, aufeinander einzugehen, Toleranz zu üben und Rücksicht zu nehmen. Das Verständnis und die Akzeptanz für eine zeitweise notwendige intensivere Betreuung der Einzelintegrationskinder durch die Erzieherinnen wird bei ihnen gefördert, so dass auch sie diesen Kindern ihre Hilfe anbieten.

Integrative Arbeit stellt an uns Erzieherinnen noch einmal gesonderte Anforderungen: Wir setzen uns mit dem Krankheitsbild der Kinder auseinander, entwickeln spezielle Förderziele und reflektieren unsere Arbeit in besonderem Maß. Wir setzen uns mit unseren eigenen Normvorstellungen in Bezug auf Normalität, Behinderung, soziales Verhalten, Leistung und Ästhetik auseinander, um eine offene Haltung im Umgang mit den Kindern und mit den eigenen Ängsten, Schwächen und Stärken zu erzielen. Daraus entwickelt sich ein bedürfnisorientiertes und flexibles Arbeiten mit den Kindern, das von Einfühlungsvermögen, Geduld und Zeitnehmen geprägt ist.

Wir sorgen für einen klar strukturierten Tagesablauf, der auf die Bedürfnisse der zu inte-grierenden Kinder abgestimmt ist (z.B. Frühstückszeit), bieten ihnen auf diese Weise die notwendige Sicherheit für ihre Entwicklung und achten auf einen Wechsel der verschiedenen Aktionen im Tagesrhythmus (Anspannen und Entspannen).

Die Integrationsarbeit in unserer Einrichtung wird nicht nur von den betroffenen Gruppen und den entsprechenden Erzieherinnen, sondern von allen Mitarbeiterinnen unserer Einrichtung getragen.

Wir möchten Einzelintegration als Prozess sehen, der nicht auf unsere Kindertagesstätte beschränkt bleibt, sondern allen Menschen hilft, diesen Kindern sicher und offen gegenüber zu treten.

 
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Ein Auszug der Förderer der ev. Kindertagesstätte am Plessefelsen, Wanfried. Eine Liste aller Förderer finden Sie hier.
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