Ev. Kindertagesstätte

am Plessefelsen in Wanfried

„Jeden Tag lernt ein Kind etwas Neues. Es beginnt mit einfachsten Bewegungen, die sich bis zu feinmotorischen Höchstleistungen entwickeln. Das Gehirn verknüpft währenddessen ständig neue Nervenverbindungen, sogenannte Synapsen, die durch Schlüsselreize (Sinneserfahrungen) angeregt werden. Emotional entdeckt das Kind seine Bedürfnisse und entwickelt ein Gespür für die Gefühlswelt anderer. Das intellektuelle Lernen ist es, was wir mit „Bildung“ verbinden: Wortschatz erweitern, Sätze bilden, Zusammenhänge überschauen usw. Ist ein neues Wort aber in den Wortschatz aufgenommen, eine Fertigkeit erworben, ist der Moment des Lernens schnell vergessen. Wenn nicht ein anderer Mensch bemerkt, wie sich das Kind weiterentwickelt, es darauf aufmerksam macht, es lobt und ermuntert, werden der Lernfortschritt und der Lernweg bald als selbstverständlich hingenommen und geraten schnell in Vergessenheit.“[1]

Im Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan heißt es dazu:

„Die gezielte Beobachtung und Dokumentation der Bildungs- und Entwicklungsprozesse von Kindern bildet eine wesentliche Grundlage für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Schulen. Im Einzelnen sind dabei folgende Bezüge zu berücksichtigen: