Ev. Kindertagesstätte

am Plessefelsen in Wanfried

Da die Kindertagesstätte und die Krippengruppen räumlich sehr nah beieinander sind, kann der Übergang dorthin schrittweise und behutsam gestaltet werden.

Die „Kleinen“ aus der Krippe und die „Großen“ aus der Kita kennen sich durch gegenseitige Besuche, das Spielen auf dem Außengelände und gemeinsame Aktionen (z.B. Feste und Gottesdienste) schon lange, bevor der Wechsel stattfindet.

Auch das zukünftige Kindertagesstättenpersonal kann so schon während der Krippenzeit ein Vertrauensverhältnis für den Übergang aufbauen.

Gesundheit ist ein Zustand von körperlichem, seelischem und sozialem Wohlbefinden. Zur Erhaltung der Gesundheit unserer Kinder sind eine  ausgewogene Ernährung, tägliches Zähneputzen, Körperhygiene, viel Bewegung sowie Ruhephasen besonders wichtig.

So fördern wir die Gesundheit der Kinder:

Ernährung

Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist für die Entwicklung unserer Kinder von wesentlicher Bedeutung. Daher ist es wichtig, dass die Kinder bereits früh zu einer gesunden Ernährung hingeführt werden. Wir legen Wert darauf, dass die Kinder zum gemeinsamen Frühstück gesunde, kauaktive Lebensmittel (z.B. Vollkornprodukte, frisches Obst, Rohkost) mitbringen. Auf zuckerhaltige Lebensmittel, z.B. Süßigkeiten, süße Brotaufstriche, Pudding am Vormittag möchten wir verzichten.

Mathematik ist überall. Mathematisches Denken bedeutet, Strukturen und Gesetz-mäßigkeiten zu erkennen, Dinge miteinander in Beziehung zu setzen.

So fördern wir die mathematische Bildung der Kinder:

Im Spiel sollen die Kinder geeignete Spielmaterialien zur Verfügung gestellt bekommen und in Alltagssituationen erste Erfahrungen in mathematischen Grundlagen machen dürfen.

Dazu gehören:

Addieren und Subtrahieren

  • Etwas zusammenfügen, zusammenbauen und wieder zerlegen
  • wegnehmen, auseinanderbauen

Sortieren und Zuordnen

  • Ordnen und Sortieren von Materialien nach Farben, Größen, Formen
  • Mengen bilden
  • Aufräumen von Spielmaterial

Größen- und Gewichtsvergleiche anstellen

  • Dinge transportieren, stapeln, ineinander stecken
  • Vergleichen von Dingen wie Stöcke, Blätter, Messlatten
  • Gegensätze kennenlernen, wie „groß-klein, leicht-schwer“, „viel-wenig“

Unser Ziel ist es, die Kommunikation mit dem Kind angenehm zu gestalten. Wenn ein Kind Botschaften und Absichten mitteilt, setzt es bei Kindern unter drei Jahren oft ein hohes Maß an Aufmerksamkeit des Gegenübers voraus. Trotz oft noch eingeschränkter verbaler Möglichkeiten soll die Botschaft entschlüsselt werden, damit das Kind das Gefühl hat: Es wird gehört, verstanden und erhält eine Antwort. Nur so kann ein Miteinanderreden stattfinden. Wichtig dabei sind Bezugspersonen, die dem Kind zuhören und aktiv mit ihm kommunizieren.

Kinder lernen Sprechen durch Nachahmung. Deshalb ist es uns wichtig, mit den Kindern aktiv zu sprechen, und das in verständlicher, ruhiger Sprache, sowie auf Augenhöhe des Kindes.

So fördern wir die Sprachkompetenz der Kinder:

  • Sprachvorbild sein
  • viele Alltagssituationen zur Kommunikation nutzen
  • Zeit zum aktiven Zuhören nehmen und das Kind nicht unterbrechen
  • in ganzen Sätzen sprechen
  • korrekte Ausdrücke verwenden (keine Babysprache)
  • kein Verbessern der Aussprache, sondern richtiges Wiederholen
  • das Kind zum Antworten ermuntern

In unserem Krippenalltag spielt die musikalische Förderung eine große Rolle. Beim gemeinsamen Singen, Musizieren und Hören von Musik entwickeln die Kinder ein großes Gemeinschaftsgefühl. Sie trainieren ihr Gehör, lernen unterschiedliche Instrumente und deren Einsatzmöglichkeiten kennen, entwickeln Rhythmus- und Taktgefühl und üben den Ausdruck von Gefühlen mit Musik.

So fördern wir die musikalische Bildung der Kinder:

  • Wir singen täglich gemeinsam im Begrüßungskreis und üben den Einsatz von Körperinstrumenten wie Klatschen, Klopfen, Trommeln, Stampfen.
  • Wir begleiten Liedertexte mit Gesten und spielen Sing- und Bewegungsspiele, bei denen die Kinder nicht nur musikalische Fähigkeiten erwerben, sondern auch ihr Sozialverhalten trainieren.
  • Bewegung zu beschwingter Musik im Rahmen von Turneinheiten oder im freien Spiel
  • Zum Einschlafen oder sich Ausruhen bieten wir den Kindern Entspannungs- und Meditationsmusik an.
  • Fingerspiele, Reime, Tischsprüche
  • Eigenes Erzeugen von Geräuschen, z.B.Trommeln mit Löffeln und Schüsseln

Kinder haben einen natürlichen Drang und Freude daran, sich zu bewegen. Bewegung ist die Grundlage nicht nur für die motorische, sondern auch für die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung der Kinder.

Bewegung ist jederzeit und überall. Aus diesem Grund kann und darf Bewegungsförderung nicht auf bestimmte Räume und Zeiten festgelegt werden. Körpererfahrungen spielen eine wichtige Rolle beim „Größerwerden“.

So fördern wir die motorische Entwicklung der Kinder:

  • Dem kindlichen Bewegungsdrang wollen wir gerecht werden durch häufiges Aufhalten im Freien (Klettern, Laufen, Benutzen der Fahrzeuge wie Dreiräder, Laufräder oder Bobby Car).
  • Unsere Spiel- und Schlafburg können die Kinder außerhalb der Schlafzeiten zum Krabbeln, Steigen, Kriechen, Springen und Verstecken nutzen.
  • Im Gruppenraum beschäftigen wir uns mit einfachen Mitmachgeschichten, Bewegungs- und Tanzspielen.
  • Angeleitete Bewegungserziehung mit gezielten Übungen und Spielformen finden regelmäßig statt.
Seite 1 von 2