Ev. Kindertagesstätte

am Plessefelsen in Wanfried

Unser Ziel ist es, die Kommunikation mit dem Kind angenehm zu gestalten. Wenn ein Kind Botschaften und Absichten mitteilt, setzt es bei Kindern unter drei Jahren oft ein hohes Maß an Aufmerksamkeit des Gegenübers voraus. Trotz oft noch eingeschränkter verbaler Möglichkeiten soll die Botschaft entschlüsselt werden, damit das Kind das Gefühl hat: Es wird gehört, verstanden und erhält eine Antwort. Nur so kann ein Miteinanderreden stattfinden. Wichtig dabei sind Bezugspersonen, die dem Kind zuhören und aktiv mit ihm kommunizieren.

Kinder lernen Sprechen durch Nachahmung. Deshalb ist es uns wichtig, mit den Kindern aktiv zu sprechen, und das in verständlicher, ruhiger Sprache, sowie auf Augenhöhe des Kindes.

So fördern wir die Sprachkompetenz der Kinder:

  • Sprachvorbild sein
  • viele Alltagssituationen zur Kommunikation nutzen
  • Zeit zum aktiven Zuhören nehmen und das Kind nicht unterbrechen
  • in ganzen Sätzen sprechen
  • korrekte Ausdrücke verwenden (keine Babysprache)
  • kein Verbessern der Aussprache, sondern richtiges Wiederholen
  • das Kind zum Antworten ermuntern

Kinder haben einen natürlichen Drang und Freude daran, sich zu bewegen. Bewegung ist die Grundlage nicht nur für die motorische, sondern auch für die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung der Kinder.

Bewegung ist jederzeit und überall. Aus diesem Grund kann und darf Bewegungsförderung nicht auf bestimmte Räume und Zeiten festgelegt werden. Körpererfahrungen spielen eine wichtige Rolle beim „Größerwerden“.

So fördern wir die motorische Entwicklung der Kinder:

  • Dem kindlichen Bewegungsdrang wollen wir gerecht werden durch häufiges Aufhalten im Freien (Klettern, Laufen, Benutzen der Fahrzeuge wie Dreiräder, Laufräder oder Bobby Car).
  • Unsere Spiel- und Schlafburg können die Kinder außerhalb der Schlafzeiten zum Krabbeln, Steigen, Kriechen, Springen und Verstecken nutzen.
  • Im Gruppenraum beschäftigen wir uns mit einfachen Mitmachgeschichten, Bewegungs- und Tanzspielen.
  • Angeleitete Bewegungserziehung mit gezielten Übungen und Spielformen finden regelmäßig statt.

Emotionale und soziale Kompetenzen sind Voraussetzung, damit ein Kind lernen kann, sich in die soziale Gemeinschaft zu integrieren. Das Kind soll in der Gruppe „ankommen“, seinen Platz finden, Zusammenhalt spüren, sich wohl und geborgen fühlen, fröhlich und aufgeschlossen sein.

So fördern wir die emotionale und soziale Kompetenz der Kinder:

Wir legen großen Wert auf das Freispiel. Hier können die Kinder ihre sozialen Kompetenzen trainieren, Konflikte austragen lernen und Kompromisse schließen lernen. Gemeinsam mit den Kindern stellen wir soziale Regeln für die Gemeinschaft auf (nach dem Spiel aufräumen, aufeinander warten, sich gegenseitig helfen).

Das Kind lernt zu teilen (Spielmaterial oder die Aufmerksamkeit der Erzieherin).

Mit Gemeinschaftsarbeiten fördern wir den Zusammenhalt der Gruppe und die Kooperation. Durch Gruppenfeste stärken wir das Gemeinschaftsgefühl (Geburtstagsfeiern, Feste im Jahreskreis, gemeinsame Ausflüge).

Das Freispiel ist die Basis unserer pädagogischen Arbeit. Entsprechend ihrer Entwicklung fördern und fordern wir die Kinder. Unser Ziel ist es, die Kinder zu selbstbewussten, verantwortungsvollen und sozial-kompetenten Menschen zu erziehen.

Sie sollen sich sich selbst und anderen gegenüber wertschätzend und aufgeschlossen verhalten und dem Leben neugierig gegenüber stehen. Im Spiel hat das Kind die Möglichkeit, sich individuell zu entfalten. Kinder müssen nicht „beschäftigt“ werden, da sie sich unentwegt selbst damit beschäftigen, ihre Umgebung zu erforschen und zu erobern. Spielend lernen sie dabei immer mehr über ihre zunehmend größer werdende Welt. Das Freispiel nimmt einen großen Teil des Tages ein. Während der Freispielzeit geben wir den Kindern Zeit und Raum, sich ihren Bedürfnissen entsprechend im Spiel zu entwickeln.

Grundlage für eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kindern und Krippenerzieherinnen ist ein stabiles Vertrauensverhältnis. Die neue Lebenssituation ist für das Kind, aber auch für die Bezugspersonen, häufig mit großer Unsicherheit verbunden. Die Gestaltung der Eingewöhnung soll deshalb so sanft wie möglich stattfinden.

Wir gewöhnen unsere Krippenkinder nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“ ein.

Vor Beginn der Eingewöhnung findet ein Hausbesuch der Krippenerzieherinnen statt, bei dem sich alle gegenseitig im geschützten häuslichen Lebensraum des Kindes kennenlernen und ein ausführliches Erstgespräch erfolgt. Dieses Gespräch hilft beim gegenseitigen Kennenlernen und dem wichtigen Informationsaustausch, um die Besonderheiten des Kindes zu erfahren und Fragen zu klären.

Die Eingewöhnung erstreckt sich insgesamt durchschnittlich über einen Zeitraum von ca. vier Wochen, kann aber je nach Kind länger oder kürzer sein.

Ablauf der Eingewöhnung

Das Eingewöhnen der Kinder läuft nach einem vereinbarten Zeitplan mit den Eltern ab. Die Eingewöhnungszeit aller neuen Kinder wird gestaffelt.

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