Ev. Kindertagesstätte

am Plessefelsen in Wanfried

Die Gesundheitserziehung in unserer Einrichtung orientiert sich an einem ganzheitlichen Gesundheitskonzept.

Zur Erhaltung der Gesundheit unserer Kinder bedarf es einer ausgewogenen Ernährung, täglicher Zahnpflege, viel Bewegung, Körperhygiene sowie Ruhephasen für das körperliche und geistige Wohlbefinden.

Seit September 2015 trägt unsere Einrichtung das vom Arbeitskreis Jugendzahnpflege verliehene Siegel „Milchzahnfreundliche Kindertagesstätte“.
Dieses Konzept beinhaltet:

5 Sterne für gesunde Zähne:

  • Zuckerfreier Vormittag
  • Zähneputzen üben nach der KAI-Methode
  • Zusammenarbeit mit dem Patenschaftszahnarzt
  • Elternarbeit
  • Eltern putzen Kinderzähne sauber

Ein weiterer Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit liegt in der Hinführung der uns anvertrauten Kinder zur Schulfähigkeit. Unter Schulfähigkeit versteht man jenen körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen Entwicklungsstand eines Kindes, der es befähigt, die schulischen Anforderungen zu erfüllen. Diese Vorbereitung der Kinder auf die Schule findet in Zusammenarbeit mit den Eltern schrittweise im Laufe der gesamten Kindertagesstättenzeit statt und beginnt somit bereits mit dem Eintritt der Kinder in die Kindertagesstätte.

In unserer täglichen Gruppenarbeit mit den Kindern eröffnen wir ihnen immer wieder neue Erfahrungsräume und fördern ihre Neugierde. Wir fördern sie in den Bereichen Grobmotorik, Feinmotorik, Schriftspracherwerb, Mathematischer Kompetenz, Sozialverhalten, emotionale Kompetenz und Eigenverantwortlichkeit. In der Gemeinschaft der Gruppe, beim Basteln und Malen, beim Spielen von Tischspielen, bei angeleiteten Angeboten, im Stuhlkreis, beim Hinausgehen und Spielen auf dem Außengelände sowie im Freispiel erwerben die Kinder viele Fähigkeiten, die zur Entfaltung und Stärkung ihrer individuellen Persönlichkeit beitragen und für das Lernen und den Alltag in der Schule wichtig sind.

Im letzten Kindertagesstättenjahr ist es uns besonders wichtig, die Kinder auf den Übergang vom Kindergarten zur Schule vorzubereiten. Hierfür haben wir ein Konzept der Vorschulerziehung entwickelt, das sich aus drei Säulen zusammensetzt:

Vorschulkonzept

1. Säule: Gezielte Förderung der Vorschulkinder in ihren Gruppen

2. Säule: Gemeinsame Projekte aller Vorschulkinder des Hauses

3. Säule: Schultütentreff - tägliche Förderung der Sprachkompetenz und mathematischen Fähigkeiten

In den im Tagesablauf festgelegten Freispielphasen kann jedes Kind für eine begrenzte Zeit individuell entscheiden, wo, was und mit wem es spielen möchte. Durch diese Form des freien Spiels erhalten die Kinder die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen, Interessen und Stimmungen kreativ auszuleben. Sie lernen, Spielausdauer zu entwickeln und sich mit einer Kinderkleingruppe auf ein gemeinsames Spielthema einzulassen. Auf diese Weise werden zwischenmenschliche Beziehungen gefördert und die Kinder können sich in ihrer Kommunikation, Interaktion und ihrem Sozialverhalten üben. Benötigen die Kinder Anregungen oder Hilfestellungen, werden diese gerne durch die Erzieherinnen gegeben, um sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Gemeinschaftsfähigkeit zu unterstützen.

Zur Umsetzung der ganzheitlichen Bildung und Förderung der uns anvertrauten Kinder arbeiten wir mit ihnen zu einem einheitlichen Rahmenthema für alle Gruppen des Hauses und entwickeln dazu einen Rahmenplan. Unsere Themen orientieren sich an den Jahreszeiten sowie am Kirchenjahr und wir beziehen stets die jeweilige Gruppensituation und die Interessen der Kinder in unsere Planungen mit ein. Häufig greifen wir auch aktuelle Anlässe auf.

Unser aktuelles Rahmenthema für das gesamte Kita-Jahr heißt z.B. „Wer will fleißige Handwerker seh’n“, da unsere Kindertagesstätte derzeit umgebaut wird. Die Bildungsinhalte der einzelnen Bildungsbereiche des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans fließen ebenso wie aktuelle Aufträge und Themen aus der fachlichen Diskussion (Sprachentwicklung, Quint) in unsere Rahmenthemen mit ein.

Um den Kindern den Einstieg in ihren neuen Lebensabschnitt „Kindertagesstätte“ zu erleichtern und einen schonenden Übergang in die noch fremde Umgebung zu ermöglichen, durchleben sie gemeinsam mit ihren Eltern verschiedene Phasen des Kennenlernens und der Eingewöhnung:

Anmeldegespräch

Der erste Kontakt entsteht in der Regel bei der Anmeldung des Kindes, zu der die Eltern mit ihrem Kind in unsere Kindertagesstätte zu einem zuvor vereinbarten Gesprächstermin kommen. Nach dem Ausfüllen der Voranmeldung führt die Leiterin die Eltern in die pädagogische Arbeit der Einrichtung ein. Wir freuen uns über Fragen und gehen auf die Bedürfnisse der Eltern ein.

Platzzusage

Die Eltern erhalten in der Regel im April eine Zusage über die Aufnahme ihres Kindes in einer der drei Wanfrieder Kindertagesstätten im folgenden Kindertagesstättenjahr (ab August). Mit der Platzzusage werden sie bereits zu einem ersten Elternabend eingeladen.